Linda hat eine Wohnung am Meer, muss aber trotzdem jeden Tag 400 Kilometer für ihre Arbeit fahren: “Der Gouverneur riet, in einem Hotel zu übernachten”

Am 7. Mai 2020 erschien die folgende Geschichte in mehreren flämischen Zeitungen.

Niemand will so schnell wie Linda aus Maasmechelen (in der Province Limburg im Osten von Belgien) zu ihrem zweiten Aufenthalt an der Küste zurückkehren. Heute fährt sie täglich 400 Kilometer zu und von ihrer Arbeit in Diksmuide (an der Belgische Küste).

Linda arbeitet seit Anfang diesen Jahres bei der Zeitarbeitsfirma in Diksmuide. Sie mietet eine Wohnung in Koksijde, aber sie wohnt noch immer bei ihren Eltern in Maasmechelen. Als der Sicherheitsrat beschloss, dass die Unternehmen wieder öffnen können, wurde Linda von ihrem Chef auch mitgeteilt, dass sie im Büro erwartet wird.

“Ich dachte nicht, dass das ein Problem ist”, sagte Linda. Aber sogar die Mieterin einer Zweitwohnung an ihrem Arbeitsplatz ist seit der Abriegelung an der Küste offensichtlich nicht mehr willkommen.

“Ich habe bereits eine E-Mail an den Gouverneur von Westflandern geschickt: Kann man nicht für Leute wie mich, die an der Küste eine Wohnung gemietet haben, weil sie dort arbeiten, eine Ausnahme machen? Aber es ist mir nicht erlaubt, in meiner Wohnung zu schlafen. Ich muss also jeden Tag mehr als 400 Kilometer fahren. Das werden lustige Fahrgeschäfte. Das ist auch gut für die Umwelt”, seufzt Linda.

Der Gouverneur rät Linda, in einem Hotel zu übernachten. Schließlich dürfen sie für Gäste offen bleiben, die eine wichtige Reise unternehmen. Aber Linda findet das absurd. “Dann bin ich unter Menschen, nicht wahr? Ich habe aber eine perfekte kleine Wohnung, nur für mich selbst, für die ich 600 Euro im Monat zahle. Und trotzdem soll ich für ein Hotelzimmer bezahlen?”

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